Karriere und Social Media: passt das zusammen?

von Marcel Widmer kein Kommentar

Karsten Füllhaas, Kommunikations-Berater für Online Reputation Management und Social Media, schreibt im SKO Leader (Magazin der Schweizer Kader Organisation SKO) über die Möglichkeiten und Gefahren, die Social Media im Bereich von Karriere und Personal Branding mit sich bringen:

Im Internet ist heute jeder mit seinem eigenen Namen eine Marke. Auch wer die populären Social Networks wie XING, LinkedIn oder Facebook nur zurückhaltend oder gar nicht nutzt, wird trotzdem via Google gefunden. [...] Die eigene Online-Reputation im Griff zu haben, lohnt sich: Social Media spielen im Recruiting eine immer grössere Rolle. Aber auch wer sich als Berater oder Dienstleister positionieren will, hat online gute Möglichkeiten, sein Profil zu schärfen.

Es freut mich, dass ich einen Teil mit der Expertensicht als Job-Coach und Personalberater zum lesenswerten Artikel von Karsten Füllhaas beitragen konnte!

Link: «In eigener Sache: Personal Branding» (pdf, 86 kB)

Rekrutierung im Web 2.0

von Marcel Widmer kein Kommentar

Ende März ist die aktuelle Ausgabe von «Context» erschienen, dem Magazin für Bildung und Beruf und Bildung von KV Schweiz.

In Gesprächen mit Marie-Christine Schindler (Fachfrau und Buchautorin für PR 2.0), Su Franke (PR- und Kommunikations-Beraterin) und mir (als Karriere-Coach und Personalberater) hat die Annett Altvater (Journalistin, Büro Kohlenberg) die entscheidenden Faktoren rund um Rekrutierung, Personalmarketing und Employer Branding zusammengefasst.

Der Dialog zwischen Unternehmen und potenziellen Bewerberinnen kommt dank Social-Media-Netzwerken in Schwung. [...]
Die Voraussetzungen für Unternehmen, den Dialog für die Gewinnung von geeignetem Personal zu nutzen, sind optimal: Der Bewerbungsprozess läuft heute in vielen Fällen digital ab. Die Stelle wird online ausgeschrieben, die Unterlagen per Mail geschickt. Und häufig sind ganze Lebensläufe auf Business-Plattformen sichtbar.

Hier geht’s zum Artikel: Rekrutierung 2.0 (pdf, 217 kB)

Der Arbeitsmarkt im 2. Quartal 2011

von Marcel Widmer kein Kommentar

Seit Jahren untersucht Manpower quartalsweise die Entwicklung des Arbeitsmarktes bzw. die Aussicht auf das bevorstehende Quartal. Den befragten Arbeitgebern wird dabei einheitlich diese Frage gestellt: «Wie schätzen Sie die Beschäftigungslage in Ihrem Unternehmen bis Ende des kommenden Quartals im Vergleich zum jetzigen Quartal ein?»

Für das aktuelle Arbeitsmarktbarometer wurden 753 Schweizer Arbeitgeber zu ihren Beschäftigungsaussichten für das 2. Quartal 2011 befragt.

Schweiz (gesamthaft)


Die Arbeitgeber in der Schweiz rechnen für das 2. Quartal 2011 nur mit einer schwachen Beschäftigungsentwicklung. 6 % gehen von einem Zuwachs ihres Personals aus, 3 % erwarten einen Rückgang und 87% keine Veränderung. Die Netto-Arbeitsmarktprognose* beläuft sich also auf +3%. Im Vergleich zum 1. Quartal sinkt der Wert 1 Prozentpunkt, im Vergleich zum 2. Quartal 2011 gar um 2 Prozentpunkte.
(* Die «Netto-Arbeitsmarktprognose» zeigt die Differenz zwischen der Anzahl von Arbeitgebern, die eine Zunahme der Beschäftigungszahl in ihrem Unternehmen erwarten, und jener, die von einer Abnahme ausgehen.)

Regionen


Nur in 3 von 7 Regionen rechnen die Arbeitgeber für das kommende Quartal mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahlen. Am optimistischsten zeigen sich die Arbeitgeber in Zürich (+8%), den einzigen negativen Wert verzeichnet das Tessin (-4%).

Branchen/Wirtschaftssektoren


Die Arbeitgeber in 8 von 10 Wirtschaftssektoren sehen dem 2.Quartal 2011 zuversichtlich entgegen. Der höchste Anstieg verzeichnet der Bereich «Banken/Versicherungen, Immobilien, Dienstleistungen» mit einer Netto-Arbeitsmarktprognose von +7%, die tiefste Prognose erwartet der Bausektor mit -4%.

Fazit

Grundsätzlich zeigt die Manpower-Studie die Zurückhaltung der Arbeitgeber: obwohl der Schweizer Binnenmarkt wächst, werden die Exporte nach wie vor durch den starken Franken gehemmt und drücken auf ein stärkes Wachstums des Arbeitsmarktes.

Die Manpower-Studie kann man hier kostenlos herunterladen (pdf, 147 kB)

Und plötzlich fängt man wieder ganz unten an

Die Karriere nach dem Spitzensport

von Marcel Widmer kein Kommentar

“Das Leben nach dem Spitzensport” war am 10. Mai 2010 Thema der “Sportlounge” des Schweizer Fernsehens:

Der Rücktritt ist einer der grossen Schritte im Leben von Spitzensportlern. Meist ein Schritt aus dem Rampenlicht [...] hinein in ein neues Leben, das es erst zu formen gilt. Die Suche nach [...] einer neuen wirtschaftlichen Existenz bezeichnen viele Spitzensportler als eine sehr schwierige Lebensphase und ist häufig mit dem vielzitierten Fall in ein «Loch» verbunden.

In dieser Sendung diskutierten die Moderatorin Regula Späni und die ehemaligen Sportgrössen Anita Weyermann (Leichtathletik), Marco Büchel (Ski) und Patrick Fischer (Eishockey) darüber, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren bzw. werden und wie sie den Umstieg geschafft bzw. wie sie ihn angehen wollen:
sportlounge vom 10.05.2010

Besonders beeindruckt hat mich zum einen die Offenheit der Sportler, mit der sie über die eigenen Unsicherheiten und die Stolpersteine gesprochen haben. Zum anderen war es für mich aus beruflicher Sicht ebenso interessant, von Matthias Zurbuchen (Swiss Olympic, Bereichsleiter Athletensupport) zu hören, wie Swiss Olympic und die Sportverbände die Spitzensportler/innen nach, aber auch schon während der Karriere als Spitzensportler mit einem breiten Programm unterstützen.
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Berufliche Entwicklung in schwierigen Zeiten

Karriere in der Krise?

von Marcel Widmer kein Kommentar

Nicht alles ist möglich, aber vieles! Nutzen Sie Krisensituationen, um über Ihre berufliche Entwicklung, über Ihre Karriere nachzudenken?

Dann helfen Ihnen die Überlegungen, die Marius Leutengger in Interviews mit mir und anderen Job-Profis in der SonntagsZeitung vom 2. Mai 2010 festgehalten hat:

Grundsätzlich gelte aber tatsächlich, dass Krise und Chance Zwillinge seien, bestätigt Widmer. Denn: «Im Courant normal hat man keine Veranlassung, sich zu verändern. Jetzt aber erreichen viele den Punkt, wo sie sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen und Alternativen prüfen.» In einer Krise lerne man sich selber besser kennen als in der Komfortzone, meint Widmer. «Diese Gelegenheit sollte man nutzen.»

 
Erkenne Dich selbst – vor allem in der Krise! Jetzt den ganzen Artikel lesen … (pdf, 1.3MB)